Mastroberardino
Mastroberardino ist eine traditionsreiche Kellerei in Atripalda bei Avellino und gilt als Hüter autochthoner Rebsorten Kampaniens. Auf rund 250 Hektar entstehen terroirtypische Weine aus Aglianico, Fiano und Greco, begleitet von intensiver Forschung. Unter Piero Mastroberardino verbindet das Familienunternehmen Tradition, Nachhaltigkeit und internationale Anerkennung.
Mastroberardino
Redimore Aglianico Irpinia DOC 2022
Hier zeigt sich die Erfahrung der Familie Mastroberardino über 10 Generationen hinweg: Redimore Aglianico Irpinia DOC. Aussergewöhnlich weicher und zugleich aber auch komplexer Aglianico aus einer Einzellage. Am Gaumen dicht und saftig mit fleischiger Textur. Feine Aromen von roten Früchten und Gewürzen sind perfekt in die Säure- und Tanninstruktur eingebunden. Samtiger Abgang mit mineralischen Anklängen.
Inhalt: 0.75 l (19.33 € / l)
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Wissenswertes über den Redimore Aglianico
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Rotwein bei 16-18°C.
Lagerung: Der Redimore Aglianico Irpinia DOC kann noch 6-8 Jahre nach der Weinlese reifen.
Serviervorschlag
Der Redimore Aglianico Irpinia DOC ergänzt ein Antipasto mit Wursat und Käse. Auch perfekt zu gegrilltem und geschmortem Wild, zu kräftigen Pastagerichten mit Fleischsoße, Pilzen und Trüffeln sowie zu reifem Käse.
So entsteht der Redimore Aglianico
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Kampanien
Anbau: Einzelner Weinberg in der Teunuta Mirabella Eclano mit Südlage. Höhenlage: 400m. Erziehungsform: Spalier mit Guyot-Schnitt. Ertrag: 5000 kg/ha.
Boden: Tiefgründig mit einer sandig-lehmigen Textur, gut durchlässig, mit tiefem Ton und Spuren von Kalkstein.
Herstellungsverfahren
Traubensorte
Aglianico 100%.
So schmeckt der Redimore Aglianico
Farbe
Intensives Rubinrot.
Bukett
Komplex, intensiv und einhüllend. Mit Anklängen an rote Früchte, insbesondere Erdbeere und Himbeere, sowie Gewürze wie Vanille, Tabak, Kakao und Kaffee.
Geschmack
Warm, einhüllend, von großer und eleganter Struktur. Langes und sehr samtiges Finale.
Jahrgang 2022:
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Das Weingut: Mastroberardino
Der Hauptsitz liegt seit der Gründung des Weinguts in Atripalda, hinzugekommen sind im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche kleine Landgüter. Hier bewirtschaftet die Kellerei nicht nur 250 ha Weinberge, sondern unterhält auch Forschungslabors. Und das macht sich bezahlt. So wurde das Unternehmen über die Landesgrenzen hinaus auch für seinen Einsatz hinsichtlich Nachhaltigkeit und Biodiversität bekannt.
Im Focus stehen natürlich die traditionell an- und ausgebauten Rot- und Weißweine. Aus den autochthonen Rebsorten Aglianico, Fiano, Greco, Falanghina, Piedirosso und Coda di Volpe vinifiziert das Weingut seine edlen Tropfen. Welchen Stellenwert dabei die Symbiose von Rebsorte und Weinberg Werte einnimmt, zeigt die Weinlinie Radici. "Zurück zu den Wurzeln" beweist der Aglianico Taurasi DOCG, was in ihm steckt. Und dass an den Hängen des Vesuvs die legendären "Lacryma" DOC Weine wieder angebaut werden, ist der Initiative von Mastroberardino zu verdanken.
Heute wird das Familienunternehmen von Piero Mastroberardino geführt. Der Winzer in 10. Generation ist äußerst umtriebig. Als Professor für Business Management sowie Autor von zahlreichen internationalen Veröffentlichungen vermittelt er unternehmerisches Know-how. Als Künstler widmet er sich mit großer Leidenschaft der Malerei und der Poesie. Seit Mai 2015 ist er zudem Präsident des Istituto del Vino Italiano di Qualita Grandi Marchi. Chapeau!
Sitz des Unternehmens war schon damals das Dorf Atripalda östlich von Avellino. Inmitten der hügeligen Landschaft Irpinia war die Familie eine der wenigen, die Durchhaltevermögen zeigten und Schwierigkeiten überwanden. Es gelang, die Traumata der beiden Weltkriege zu überwinden und sich voller Vertrauen, mit viel Arbeit und Innovationsvermögen dem unternehmerischen Projekt "Weinbau in Kampanien" zuzuwenden.
Antonio Mastroberardino, Vater des heutigen Besitzes Piero, gilt als Architekt der programmatischen Ausrichtung ab den 50er Jahren. Er widerstand dem Druck, die einheimischen Reben aufzugeben und sich weniger wertvollen, dafür produktiveren Sorten zuzuwenden. Mit seinem Wiederbepflanzungsprogramm ebnete er den Weg für die Wiederbelebung des Irpinia-Weinbaus in Kampanien.
Die Rebsorten Aglianico, Fiano, Greco, Falanghina, Piedirosso und Coda di Volpe wurden zu festen Größen in den Weingärten. Trauben, deren Ursprünge noch bis in die Zeit der griechischen Kolonisierung und der römischen Siedlungen zu verfolgen sind, sollen ihren wahren Charakter und ihre Identität in Irpinia zeigen. Das beweisen heute noch die wunderbaren DOCG Kreationen Fiano di Avellino, Greco di Tufo und Radici Taurasi.
Dank dieser besonderen Expertise und Leidenschaft wurde Mastroberadino damit beauftragt, im Rahmen eines einzigartigen Projekts, den Weinbau in Pompeji wiederzubeleben. Die 79 n. Chr. nach einem Ausbruch des Vulkans Vesuv komplett zerstörte Stadt war damals ein bedeutendes Zentrum der Weinkultur. Und sollte es wieder werden.
Was und wo wären die Weine der Region Kampanien heute ohne Einsatz, Zielstrebigkeit und Visionen der Kellerei Mastroberardino?