St. Pauls
„Neue Stahltanks in altem Gemäuer“ beschreibt die Kellerei St. Pauls treffend. Über 200 Winzer bewirtschaften 200 ha im Überetsch. Im historischen Keller entstehen dank Gravitation, Holz und Stahl schonend vinifizierte Weine. Vier Linien – von DOC-Klassikern bis zu hochprämierten Selektions- und Alte-Reben-Weinen – spiegeln Terroir und Rebsorte perfekt wider.
St. Pauls
Luzia Blauburgunder Südtirol DOC 2023
Gehört zu den Klassikern der Kellerei St. Pauls: St. Pauls: Luzia Blauburgunder Südtirol DOC. Dieser gehaltreiche Pinot Nero aus dem Alto Adige erweist sich am Gaumen als geschmeidige Offenbarung eleganter Fruchtigkeit. Ein köstlicher Nachklang mit überraschen seidigen Tanninen rundet das Geschmackserlebnis ab. Passt gut zu feinen mediterran-alpinen Gerichten.
Inhalt: 0.75 l (19.87 € / l)
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Sofort versandfertig. Lieferzeit 1-3 Werktage.
Wissenswertes über den Blauburgunder Luzia
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Rotwein bei Raumtemperatur 18°C.
Lagerung: Der Luzia Blauburgunder Südtirol DOC kann noch 3-5 Jahre nach der Weinlese reifen.
Serviervorschlag
Der Luzia Blauburgunder Südtirol DOC passt ausgezeichnet zu Pasta aller Art. Auch ein Rosso zu Wild, Wildgeflügel, Lamm, Kaninchen und Hartkäse.
So entsteht der Blauburgunder Luzia
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Suedtirol
Anbau: Tiefgründige Kalkschotterböden am Paulser Hochplateau.
Höhenlage: 350-500 m.M.
Boden: Tiefgründigen Kalkschotter.
Herstellungsverfahren
Traubensorte
Blauburgunder (Pinot Nero) 100%.
So schmeckt der Blauburgunder Luzia
Farbe
Tiefes Grantrot.
Bukett
Facettenreiches Aromaspektrum von Waldbeeren, Kirsche und Himbeere, aber
auch roten Blüten mit einer leichten Kräuternote.
Geschmack
Elegant im Trunk mit überraschend seidigen Tanninen und einer feinen Würze.
Jahrgang 2023:
Kundenbewertungen (2)
Gehaltvoll und und sonniger Rotweis zu…
Gehaltvoll und und sonniger Rotweis zu besonderem Speisen!
Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026Bekannt
Bekannt
Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026Bewertung abgeben
Das Weingut: St. Pauls
Über 200 Winzerfamilien zählt die Genossenschaft St. Pauls heute. Diese bewirtschaften knapp 200 Hektar, die vorwiegend im Überetsch auf 300 - 700m ü.M. liegen. Hier ändern sich die Bodenverhältnisse praktisch mit jedem Schritt. Und ermöglichen so Rotweine und Weißweine unterschiedlichster Ausprägung und Komplexität.
Die Weinpalette umfasst 4 Linien. Die Linie Paul IGT, in rot und weiss vinifiziert, sind Cuvées aus den typischsten Rebsorten des Alto Adige. Bei den DOC Weinen der klassischen Linie steht die einzelne südtiroler Rebsorte im Mittelpunkt. Die Weißweine aus Chardonnay, Weißburgunder, Pinot Grigio, Gewürztraminer und Goldmuskateller baut die Cantina größtenteils reinsortig aus.
Herausragend die Selektionsweine. Diese wurden zusätzlich noch über ihre Herkunft charakterisiert. So klangvolle Namen wie Fuxberg, Plötzner, Löss, Gfill verdeutlichen den Focus auf Lage und Weinberg. Eine absolute Sonderstellung gehört der Linie "Alte Reben". Kalkberg Weißburgunder und Schliff Sauvignon sowie die Rotweine Lagröll Lagrein und Lehmont Pinot Noir sind regelmäßig auf den Hitlisten aller namhafter Weinkritiker zu finden.
Zusätzlich hat die Cantina jeden ihrer Selektions- und alte Reben Weine noch mit prägnanten Eigenschaften tituliert. Auch mit dieser fast lyrischen Beschreibung der Symbiose von Weinberg, Rebe und Wein stellt das Weingut seine Hingabe für den Weinbau unter Beweis: Wein ist ein Stück Lebensfreude, vom ersten Tropfen an.
Im ersten Genossenschaftsjahr war Flexibilität gefragt. Bis zur Fertigstellung des neuen Gebäudes wurde die Ernte sowohl in privaten Weinhöfen als auch im angemieteten Keller des Gasthauses „Schwarzer Adler“ untergebracht. Dann, endlich, standen den Initiatoren zwei übereinanderliegende Keller, ein Gärkeller und ein Arbeitsraum, eine Kanzlei sowie eine Kellermeister-Wohnung zur Verfügung. Beim 50-jährigen Bestehen 1957 zählte das Unternehmen bereits 141 Mitglieder.
Die Folgejahre waren geprägt von Investitionen. Von der vollautomatischen Flaschenfüllanlage über mehrere Gebäudeerweiterungen, modernste technische Anlagen bis hin zur Kellerausstattung mit Stahltanks. Bis heute hat sich der Erneuerungsdrang und die stete Weiterentwicklung erhalten, bedingt vor allem durch die Ausweitung der Produktion. Erst 2021 wurden die Büroräume erweitert und verlegt und ein neuer Verkostungsraum eingerichtet.
Was blieb sind die alten Gemäuer der Weinkeller. Hier liegen nicht nur die modernen Stahltanks, sondern auch alte große Holzfässer. Und daneben die kleinen Eichenfässer, in denen die Rot- und Weißweine perfekt reifen können. Eine Kuriosität: Der Sekt Praeclarus wird seit den 70er Jahren in einem ausgedienten Bunker aus dem 2. Weltkrieg hergestellt und gelagert.
Die Vision hat sich erfüllt. Heute gehören der geselligen Gemeinschaft der Kellerei über 200 Mitglieder aus der Landwirtschaft und gut zwei Dutzend Mitarbeiter an. Seit Generationen, für Generationen, teilen sie die Freude am Wein Tag für Tag.