Mastroberardino
Mastroberardino ist eine traditionsreiche Kellerei in Atripalda bei Avellino und gilt als Hüter autochthoner Rebsorten Kampaniens. Auf rund 250 Hektar entstehen terroirtypische Weine aus Aglianico, Fiano und Greco, begleitet von intensiver Forschung. Unter Piero Mastroberardino verbindet das Familienunternehmen Tradition, Nachhaltigkeit und internationale Anerkennung.
Mastroberardino
Lacryma Christi del Vesuvio Bianco DOC 2024
Ein ausgesprochen trockener Weißwein aus der seltenen Rebsorte Coda di Volpe: Lacryma Christi del Vesuvio Bianco DOC. Die zarten Aromen verbinden sich wunderbar mit den mineralischen Noten des Vulkangesteins an den Hängen des Vesuvs. Trocken, fruchtig und saftig mit feiner Mineralität der perfekte Begleiter zu Gerichten mit Fisch und Meeresfrüchten.
Wissenswertes über den Lacryma Bianco
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Weißwein bei 10-12°C.
Lagerung: Wir empfehlen, den Lacryma Christi del Vesuvio Bianco DOC jung zu trinken.
Serviervorschlag
Der Lacryma Christi del Vesuvio Bianco DOC passt ausgezeichnet zu Fingerfood, Meeresfrüchtesalat, Pasta mit Meeresfrüchten. Ein Trockener Weißwein auch zu 2. Gängen mit Fischgerichten in allen Versionen.
So entsteht der Lacryma Bianco
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Kampanien
Anbau: Weinberge der Kellerei Mastroberardino in der Nähe des Vesuvs. Erziehungsform: Spalier mit Süd-Ost-Ausrichtung. Höhenlage: 170m.
Boden: Vulkanisch, locker, reich an Mineralien, gut durchlässig.
Herstellungsverfahren
Traubensorte
Coda di Volpe 100%.
So schmeckt der Lacryma Bianco
Farbe
Strohgelb.
Bukett
Frisch und fruchtig mit Noten von reifen Früchten, gelbem Pfirsich, Birne. Typisches Lakritzaroma und feine Mineralik.
Geschmack
Ausgewogene Struktur, fein und fruchtig. Perfekt kombiniert mit der mineralischen Note.
Bewertung abgeben
Das Weingut: Mastroberardino
Der Hauptsitz liegt seit der Gründung des Weinguts in Atripalda, hinzugekommen sind im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche kleine Landgüter. Hier bewirtschaftet die Kellerei nicht nur 250 ha Weinberge, sondern unterhält auch Forschungslabors. Und das macht sich bezahlt. So wurde das Unternehmen über die Landesgrenzen hinaus auch für seinen Einsatz hinsichtlich Nachhaltigkeit und Biodiversität bekannt.
Im Focus stehen natürlich die traditionell an- und ausgebauten Rot- und Weißweine. Aus den autochthonen Rebsorten Aglianico, Fiano, Greco, Falanghina, Piedirosso und Coda di Volpe vinifiziert das Weingut seine edlen Tropfen. Welchen Stellenwert dabei die Symbiose von Rebsorte und Weinberg Werte einnimmt, zeigt die Weinlinie Radici. "Zurück zu den Wurzeln" beweist der Aglianico Taurasi DOCG, was in ihm steckt. Und dass an den Hängen des Vesuvs die legendären "Lacryma" DOC Weine wieder angebaut werden, ist der Initiative von Mastroberardino zu verdanken.
Heute wird das Familienunternehmen von Piero Mastroberardino geführt. Der Winzer in 10. Generation ist äußerst umtriebig. Als Professor für Business Management sowie Autor von zahlreichen internationalen Veröffentlichungen vermittelt er unternehmerisches Know-how. Als Künstler widmet er sich mit großer Leidenschaft der Malerei und der Poesie. Seit Mai 2015 ist er zudem Präsident des Istituto del Vino Italiano di Qualita Grandi Marchi. Chapeau!
Sitz des Unternehmens war schon damals das Dorf Atripalda östlich von Avellino. Inmitten der hügeligen Landschaft Irpinia war die Familie eine der wenigen, die Durchhaltevermögen zeigten und Schwierigkeiten überwanden. Es gelang, die Traumata der beiden Weltkriege zu überwinden und sich voller Vertrauen, mit viel Arbeit und Innovationsvermögen dem unternehmerischen Projekt "Weinbau in Kampanien" zuzuwenden.
Antonio Mastroberardino, Vater des heutigen Besitzes Piero, gilt als Architekt der programmatischen Ausrichtung ab den 50er Jahren. Er widerstand dem Druck, die einheimischen Reben aufzugeben und sich weniger wertvollen, dafür produktiveren Sorten zuzuwenden. Mit seinem Wiederbepflanzungsprogramm ebnete er den Weg für die Wiederbelebung des Irpinia-Weinbaus in Kampanien.
Die Rebsorten Aglianico, Fiano, Greco, Falanghina, Piedirosso und Coda di Volpe wurden zu festen Größen in den Weingärten. Trauben, deren Ursprünge noch bis in die Zeit der griechischen Kolonisierung und der römischen Siedlungen zu verfolgen sind, sollen ihren wahren Charakter und ihre Identität in Irpinia zeigen. Das beweisen heute noch die wunderbaren DOCG Kreationen Fiano di Avellino, Greco di Tufo und Radici Taurasi.
Dank dieser besonderen Expertise und Leidenschaft wurde Mastroberadino damit beauftragt, im Rahmen eines einzigartigen Projekts, den Weinbau in Pompeji wiederzubeleben. Die 79 n. Chr. nach einem Ausbruch des Vulkans Vesuv komplett zerstörte Stadt war damals ein bedeutendes Zentrum der Weinkultur. Und sollte es wieder werden.
Was und wo wären die Weine der Region Kampanien heute ohne Einsatz, Zielstrebigkeit und Visionen der Kellerei Mastroberardino?