Crifo
Die Cantina Crifo in Ruvo di Puglia liegt im Herzen der Murgia nahe Bari und bewirtschaftet mit über 1000 Mitgliedern rund 1500 Hektar Weinberge. Im Fokus stehen autochthone Rebsorten wie Nero di Troia, Bombino Bianco und Bombino Nero. Linien wie Grifone und Augustale stehen für terroirtypische Qualität mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis.
Crifo
Grifone Sangiovese Puglia IGP 2023
Sehr interessanter Grifone Sangiovese aus Apulien. Intensive, typische Frucht in der Nase. Am Gaumen komplex mit blumigen, balsamischen und würzigen Noten. Trotzdem ein unkomplizierter Rotwein mit langanhaltendem Abgang voll von weichen Tanninen. Der perfekte Allrounder mit tollem Preis-Leistungsverhältnis.
Inhalt: 0.75 l (10.00 € / l)
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Wissenswertes über den Grifone Sangiovese
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Rotwein bei 18°C.
Lagerung: Der Grifone Sangiovese Puglia IGP kann 2-3 Jahre gelagert werden.
Serviervorschlag
Der Grifone Sangiovese Puglia IGP passt perfekt zu Pasta mit Ragu, Salami und Prosciutto. Auch ein Rotwein zu gegrillten und würzigen Fleischgerichten oder als Aperitif.
So entsteht der Grifone Sangiovese
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Apulien
Anbau: Hügelgebiet der Murgia westlich von Ruvo di Puglia nordöstlich von Bari. Erziehungssystem: Hochspalier mit einer Dichte von 3.000 Stöcken/ha.
Boden: Kalkhaltiger Tuffstein.
Herstellungsverfahren
Traubensorte
Sangiovese 100%.
So schmeckt der Grifone Sangiovese
Farbe
Intensives Rubinrot.
Bukett
Komplex und typisch mit charakteristischen Aromen von Schwarzkirsche und Iris. Kombiniert mit einem Hauch von Tomatenblättern und getrockneten Kräutern.
Geschmack
Ausgewogen mit feiner Tanninstruktur. Zugleich seidig mit perfekt integrierter Säure.
Kundenbewertungen (2)
sehr leckerer Wein…
ein sehr leckerer und anspruchsvoller Wein
Veröffentlicht von Gast am 01.02.2026sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
angenehmer Rotwein
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Das Weingut: Crifo
Mehr als 1000 Mitglieder der Genossenschaftskellerei bewirtschaften über 1500ha. Die autochthonen Rebsorten bringen aromatische Weißweine und tiefgründige und charakterstarke Rotweine hervor. Star der einheimischen Reben-Palette ist zweifellos der Nero di Troja. Jedes Jahr gelingt es Crifo, das Potential dieser tiefdunkelroten, sagenumwobenen Traube besonders gut auszuschöpfen.
Während bei den roten Varietäten Nero di Troia und Bombino Nero den Ton angeben, dominieren bei den Weißweinen Bombino Bianco und Pampanuto, auch Verdeca genannt. Auch Chardonnay und Malvasia Etiketten sind erfolgreich im Programm. Beeindruckend die Linie Grifone. Die mythische Abbildung eines Greifvogels auf dem Etikett erinnert an eine Darstellung in der Kathedrale von Ruvo. Flagschiff ist auch hier der Grifone Nero di Troia Puglia IGP.
Dazu gesellt sich die Top Linie der Cantina. "Augustale" erinnert an Goldmünzen von Friedrich II und beweist mit dem Rosato und Nero di Troia Riserva die DOCG Qualitäten von Crifo. Und mit der Weinlinie Fuorilemura setzt Crifo mit unkonventionellen Weinbereitungsmothoden wieder Zeichen: Die Weine als kompromisslos ehrliche Vertreter Apuliens!
Beeindruckend aber auch, mit welchem Enthusiasmus die Weinbauern rund um Castel del Monte gemeinsam arbeiten. Und wie agrarwissenschaftliches, ökologisches und önologisches Know-how weitergegeben wird mit dem Ziel, die Weine ständig zu verbessern. Hier stimmen Qualität und Preis!
Im Einklang mit der kulturellen, künstlerischen und gastronomischen Tradition entschlossen sich 28 Weinbauern der Region Ruvo in Apulien, sich von der Macht der Landbesitzer zu befreien. Sie gründeten 1960 die Genossenschaft Cantina della Riforma Fondiaria. Noch heute firmiert die Cantina unter dem Namen „Crifo“, einem Akronym des historischen Namens und eine Hommage an die Gründer. Auch der Grifone, ein in die Kathedrale von Ruvo gemeißelter mythologischer Greifvogel, kennzeichnet die Flaschenweine der gleichnamigen Weinlinie.
Der Legende nach hat es den griechischen Sagenheld Diomedes nach der Schlacht um Troja um 1200 v.Chr. an die apulische Küste verschlagen. Er machte den Einheimischen mehrere Weinreben als Geschenk. Diese wurden von den lokalen Bauern in die fruchtbare Erde Apuliens gepflanzt. Das Ergebnis war ein wunderbarer Rotwein mit intensiver, sehr dunkler rubinroter Farbe. Inspiriert durch Farbe und Herkunft bekam der Wein den Namen Nero di Troja, der Schwarze aus Troja.
Ob diese Geschichte wahr ist, mag man bezweifeln. Wahr ist aber, dass die Rebsorte Nero di Troja zu den geheimnisvollsten und zugleich ältesten Rebsorten Italiens gehört. Und dass die Genossenschaftskellerei Crifo sich zu den erfolgreichsten Interpreten der Nero di Troja Rebsorte zählen darf.
Heute zählt die Cantina über 1000 Mitglieder. Sie setzt vor allem auf autochthone und einheimische Rebsorten, die nach den althergebrachten Prinzipien bearbeitet und gekeltert werden. Gemeinsam wird hier „die Traube zu Wein und Tugend, gleichermaßen.“