Contini
Das Weingut Contini steht seit fast 120 Jahren für sardische Weintradition mit dem Vernaccia di Oristano als Herzstück. Familiengeführt über mehrere Generationen entstehen Weine aus autochthonen Rebsorten wie Vernaccia, Vermentino, Cannonau und Nieddera. Alte Rebstöcke, mediterranes Klima und Qualitätsfokus prägen das vielseitige Sortiment mit internationaler Anerkennung.
Contini
Antico Gregori Vernaccia di Oristano DOC 0.375l 1979
Antico Gregori ist nicht nur das exklusivste Produkt der Kellerei Contini, sondern gehört zu den herausragendsten Vertretern der Insel Sardinien. Der Ausnahmewein schmiegt sich schon im Glas mit seiner brillanten Bernsteinfarbe in großen Bögen an die Wand. In der Nase und am Gaumen entfaltet er eine unglaubliche Aromen- und Geschmacksfülle voller Intensität und Beständigkeit. Der Vernaccia di Oristano präsentiert sich auch dank des jahrelangen Reifungsprozesses in hochwertigen Holzfässern als sanft, warm und trocken. Und trotzdem unerwartet frisch. Ein überragender Weißwein, überragend auch zum Meditieren.
Inhalt: 0.38 l (210.67 € / l)
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Wissenswertes über den Antico Gregori Vernaccia
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Weißwein bei 15-16°C.
Lagerung: Der Antico Gregori Vernaccia di Oristano DOC kann noch viele Jahre nach der Abfüllung reifen.
Serviervorschlag
Der Antico Gregori Vernaccia di Oristano DOC eignet sich bestens als Aperitif und als Digestif. Probieren Sie diesen Weißwein mit bestem Schaf- oder Kräuterkäse mit würziger Feigenmarmelade. Oder zu Desserts auf Bittermandelbasis wie die Amaretti. Und natürlich ist der Antico ein perfekter Meditationswein.
So entsteht der Antico Gregori Vernaccia
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Sardinien
Anbau: Weinberge im Flusstal des Tirso und auf der Halbinsel Sinis. Höhenlage: nur wenige Meter über dem Meeresspiegel. Anbausystem: Alte Weinberge mit Bäumchen-Erziehung und 3000-4000 kg Ertrag/ha.
Boden: Gregori nennt sich der typische magere Sandboden im Tirsotal. Dünn und reich an Textur mit viel angeschwemmtem Sand.
Herstellungsverfahren
Traubensorte
Vernaccia 100%.
So schmeckt der Antico Gregori Vernaccia
Farbe
Brillanter Topas mit bernsteinfarbenen Reflexen.
Bukett
Große Breite und Komplexität.
Tiefe Noten von getrockneten Früchten, Haselnüssen und Honig. Umhüllt von Walnuss, Zimt und Vanille. Schließt mit einem Hauch von gesalzene Erdnuss und Feigen.
Geschmack
Der warme, umhüllende Gaumen überzeugt mit
unerwarteter Frische und würziger Mineralität. Die Aromen der Nase finden sich wieder bis zur Perfektion.
Eine erstaunliche Balance verleiht dem Weißwein Frische und Weichheit bis ins überlange Finish.
Jahrgang 1979:
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Das Weingut: Contini
Im Laufe der Jahre gesellten sich zu Vernaccia weitere wichtige Produktionen hinzu: die historische Nieddera-Rebe, der traditionelle Vermentino und Cannonau. Basis für die Weinproduktion sind die wertvollen Weingärten mit teils uralten Rebstöcken im Flusstal Tirso und auf der Halbinsel Sinis. Von Höhenlagen um den Meeresspiegel bis zu 200m ü.M. profitieren die Reben sowohl von den teils alluvialen Schwemmböden als auch von dem mediterranen Klima mit seinen niederschlagsarmen heißen Sommern und den kühlen Fallwinden.
Es gelang der Cantina, nicht nur quantitativ, sondern vor allem qualitativ zu wachsen. Auch mit erfolgreichen Experimenten wie der biologischen Mamaioa Linie konnten neue Zielgruppen erreicht werden. Heute produziert das Unternehmen ein komplettes Weinsortiment, mit dem es in Italien und im Ausland präsent ist.
Die Liste wird angeführt von den Vermentino Spezialitäten Tyrsos, Pariglia und Elibaria. Die Cuvées Karmis und I Giganti IGT sind aus Vernaccia und Vermentino Trauben gekeltert und eine erfolgreiche hommage an die Isola dei Nuraghi. Die klassische rote Rebe Sardiniens Cannonau findet in dem Einsteiger Rotwein Tonaghe genauso ihren Platz in der Angebotspalette wie die holzgereiften Sartiglia und der Riserva Inu.
Contini gebührt auch das Verdienst, der praktisch verschwundenen Rebsorte Nieddera zum Überleben verholfen zu haben. Ob als Rosato vinifiziert oder als Rosso mit kleinen Anteilen anderer autochthoner Sorten, Tharros und Barrile gelten als charakterstarke Nischenweine für besondere Anlässe.
Wenn man von der Kellerei Contini spricht, fällt das Augenmerk aber immer auf Vernaccia di Oristano. Aus dieser streng um das Gebiet Oristano begrenzten Rebsorte keltert das Weingut Weißweine unterschiedlichster Ausprägung. Der alltagstaugliche Flor trägt seine Vinifizierungsmethode schon im Namen. Und der Riserva und der Vorzeige-Vernaccia Antico Gregori brauchen für ihre Entstehung vor allem eines: Zeit! Und diese bekommen sie bei Contini voller Respekt und Engagement!
In den 1930er Jahren wurde Salvatore von seinem Sohn Attilio unterstützt, der am Vorabend des Zweiten Weltkriegs die Leitung des Unternehmens übernahm. Attilio trieb das Wachstum des Unternehmens weiter voran. Er kelterte nicht nur Trauben der eigenen Weinberg, sondern auch die lokaler befreundeter Winzer und galt bis in die 70er als unumstrittener Meister seines Fachs.
Die 3. Generation prägte Paolo Contini, der jüngste Sohn Attilios. Sein Werdegang war zunächst beeinflusst von einem starken Nachfragerückgang nach Vernaccia di Oristano. Weingeschmack und Trinkgewohnheiten hatten sich stark geändert. Es gelang Paolo, sich den Anforderungen an moderne Weine anzupassen. Dazu gehörten nicht nur andere Vinifizierungstechniken, sondern auch die Hinwendung zu anderen Rebsorten, den autochthonen Vermentino und Cannonau und die Wiederentdeckung der Nieddera und Caddiu-Reben.
Unterstützung fand er noch vor der Jahrtausendwende in dem jungen Önologen Pierro Cella, der noch heute für das Unternehmen tätig ist. Dem Schüler des Sassiscaia-Schöpfers Giacomo Tacchis gelng es, die Steigerung der Weinqualität weiter voranzutreiben. Und mit der Diversifizierung der Angebotspalette konnten auch internationale Märkte bedient werden.
Schon vor vielen Jahren band Paolo Contini seine Neffen in die Unternehmensführung mit ein. Mauro übernahm die Verantwortung für den Keller, Alessandro für den Vertrieb. Sie setzen alles daran, das immense Wachstumspotential zu realisieren und zu gestalten. Mit der Auslagerung der Logistik und und dem Ausbau der Kellereigebäude im historischen Zentrum des Örtchens Cabras steht den Bestrebungen des Familienunternehmens nichts mehr im Wege. Was bleibt: Ein traditionelles Weingut, das sich seiner historischen Verantwortung bewusst ist. Ein Weingut, das ganz auf die autochthonen Reben von Sardinien setzt, diese aber modern zu interpretieren weiß.