Muri-Gries
Die Abtei Muri-Gries in Südtirol vereint Kloster, Kellerei und Weingut. Auf 35 ha Einzellagen entstehen terroirbetonte Weine, mit Fokus auf Lagrein. Moderne Kellertechnik verbindet sich mit klösterlicher Tradition. Hochdekorierte Riserva-Weine, nachhaltige Arbeit und jahrzehntelange Expertise prägen den Charakter dieser besonderen Kellerei.
Muri-Gries
Abtei Muri Blauburgunder Riserva Südtirol DOC 2022
Der Charmeur. Ein Blauburgunder ist eine Herausforderung für jeden Kellermeister – und dieser stellt sich der Önologe von Muri Gries mit großer Leidenschaft. Das Ergebnis ist ein Wein, der mit Geschmeidigkeit, Eleganz und Dichte überzeugt. Ein idealer Begleiter zu Pfeffersteak, gegrilltem Fleisch und reifen Käsesorten.
Inhalt: 0.75 l (36.53 € / l)
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Sofort versandfertig. Lieferzeit 1-3 Werktage.
Wissenswertes über den Blauburgunder Riserva Abtei
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Servieren Sie den Rotwein bei 16-18°C.
Lagerung: Der Blauburgunder Abtei Riserva DOC kann noch bis zu 5-6 Jahre nach der Weinlese reifen.
Serviervorschlag
Ein perfekter Begleiter zu Pfeffersteak, gegrilltem Fleisch und reifen Käsesorten.
So entsteht der Blauburgunder Riserva Abtei
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Suedtirol
Anbau: Ausgewählten französischen Burgunder-Klone kultiviert in den klostereigenen Weinbergen in Eppan Berg auf einem Osthang mit Südausrichtung und besten Kalkschotterböden in 500 - 600 m Höhe.
Boden: Kalkschotterböden.
Herstellungsverfahren
Traubensorte
Blauburgunder 100%.
So schmeckt der Blauburgunder Riserva Abtei
Farbe
Kräftiges, frisches Rubinrot.
Bukett
Komplex und vielschichtig. Verführt mit reifen Fruchtaromen von Kirsche und Pflaumenmarmelade, mit Würze, etwas Walnuss und gut eingebundenen Holznoten.
Geschmack
Überzeugende Struktur mit weichen wie warmen Gerbstoffen, filigran, mineralisch und trotzdem kräftig im Abgang.
Jahrgang 2022:
Bewertung abgeben
Das Weingut: Muri-Gries
35ha eigene Weingärten bewirtschaftet Muri Gries in Südtirol ausschließlich nach dem Prinzip der Einzel-Lagen. Dieses Prinzip erlaubt, Herkunft, Güte und Charkter eines Jahrgangs zu bestimmen von der Rebe bis zum Glas. Dabei ist die große Stärke die Rotwein Produktion mit ca. 80%. Hier setzt die Kellerei ganz auf die autochthone Rebsorte Lagrein, die optimal dem Terroir entspricht. Aber auch der Riserva Abtei DOC neben Blauburgunder und Vernatsch mit St. Magdalener und Grauvernatsch werden vinifiziert. Bei den Weißweinen stehen Terlaner Weissburgunder, Pinot Grigio, Chardonnay und Gewürztraminer im Mittelpunkt.
Walter Bernard ist seit 1990 verantwortlich für den Weinbau im südtiroler Kloster. Ihm entgeht keine Wachstumsphase vom ersten Austrieb bis zur Reife. Besonders am Herzen liegen ihm die Weingärten Klosteranger und Gries Moritzing mit ihren wertvollen alten Rebbeständen. Alles beste Lagrein Einzellagen, wo das Potenzial der Traube optimal zur Geltung kommt. Hier wachsen auch die hochdekorierten Riserva Kredenzen, Riserva Abtei Muri DOC und Riserva Weingarten Klosteranger DOC sowie der Blauburgunder Riserva.
Nach über 36 Jahren engagierter Tätigkeit übergibt Christian Werth zum Jahreswechsel 2025 die Leitung der traditionsreichen Klosterkellerei an Manfred Bernard. Der gebürtige Kalterer, Jahrgang 1985, stammt aus einer Wein- und Obstbaufamilie und bringt umfassende fachliche Erfahrung mit.
Seine Ausbildung führte ihn nach der landwirtschaftlichen Oberschule in Auer zunächst an das Landesversuchszentrum Laimburg, danach sammelte er wertvolle Praxis in der Kellerei Girlan. Parallel dazu absolvierte er ein anspruchsvolles Önologiestudium in San Michele und Udine. Nach 18 Jahren bei der Kellerei Girlan sieht er sich nun bestens vorbereitet, um das Erbe von Christian Werth fortzuführen
1845 schlägt die Geburtsstunde von Muri-Gries. Die aus ihrem 1027 gestifteten Kloster Muri im Schweizer Kanton Aargau vertriebenen Benediktiner ziehen in das inzwischen aufgehobene Augustinerchorherrenstift Gries ein. Mit der Ankunft der Benediktinerpatres aus Muri beginnt ein neuer Abschnitt in der Weinbaugeschichte des Klosters zu Gries. Die Mönche nehmen ihre Ordensregel ora et labora auch in den klösterlichen Weinbergen ernst. So können zu Beginn des 20. Jahrhunderts die ersten größeren Weinverkäufe über den Brenner getätigt werden. St. Magdalener und Malvasier, Kretzer (Rosè), Ruländer und Weissburgunder sind es vor allem, die in den alten Kellern heranreifen. Sie finden als offene Weine auch in den nördlichen deutschsprachigen Ländern großen Anklang.
Im Jahre 1968 kommt es zu einer einschneidenden Wende. Zum ersten Mal werden die eigenen Weine in größerem Stil in der Kellerei selbst in Flaschen abgefüllt. Das klassische Offenweingeschäft behauptet sich vor allem auf dem lokalen Markt im Alto Adige noch einige Jahre. Immer mehr setzt sich aber ein konsequentes Qualitätsdenken durch. Man erkennt die Werte der alten einheimischen und oft vernachlässigten Rebsorten. Der Lagrein beginnt, sein wahres Profil zu zeigen und kann sich so seit 1985 endgültig als die Nr. 1 in der Weinhierarchie positionieren. Die Focussierung auf heimische Rebsorten und der Einsatz eigener Ressourcen und deren Ausbau werden zum Erfolgsgeheimnis des Unternehmens. Viele nationale und internationale Auszeichnungen belegen dies eindrucksvoll.